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Faserarten und Garne

Faserarten

Fasern

Naturfasern

Chemiefasern

Pflanzlich (Cellulose)

Tierisch

(Eiweiß)

Natürliche Polymere

Synthetische Polymere

Anorganische Fasern

Baumwolle

Leinen

Kapok

Hanf

Ramie

Jute

Manilfaser

Sisalfaser

Kokos

 

Wolle

Alpaka

Kamelhaar

Mohair

Angora

Kaschmir

Vikunja

Maulbeerseide

 

Viskose

Modal

Cupro

Lyocell

Acetat

Triacetat

 

Polyester

Polyamid

Aramid

Polyacrylnitril

Elastan

Polypropylen

Polyvinylchlorid

Carbon

 

Glas

Metall

Kohlenstoff

 


Die Garnfeinheit wird im Allgemeinen bei Chemiefasern in dtex (1 dtex = 10.000 m. wiegen 1 gr.) angegeben und bei Naturfasern in Nm ( 1 NM = 1 m. wiegt 1 gr.)
Garne

Folgende Garne werden eingesetzt:

  • Stapelfasergarn. besteht aus endlich langen Fasern. Durch Verdrehen (Garndrehung) mehrerer Fasern beim Spinnen entsteht ein Garn beliebiger Länge. Je nach eingesetzter Faserlänge unterscheidet man zwischen Kurz- und Langstapelfasergarn.
  • Filamentgarn. besteht aus theoretisch unendlich langen Fasern, Filamenten genannt. Filamentgarne müssen nicht verdreht werden, da sie auch so zusammenhalten. Sie werden häufig texturiert. Monofilamente bestehen aus nur einem Filament. Multifilamentgarne bestehen aus vielen Einzelfasern.

Garndrehung

Je nach Einsatzzweck und Anforderungen erhalten die Fasern auf Zwirnmaschinen einen Drall, d.h. sie werden miteinander/untereinander gedreht. Hier wir je nach Drehrichtung zwischen S = Rechtsdrall und Z = Linksdrall unterschieden. Der der Faser verliehenen Drall wird als Drehungszahl des Fadens je Meter (Anzahl Drehung je 1 Meter) angegeben.

Faserarten