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Weben / Flechten und INOBELT Webtechnik

Das Weben

ist eine der ältesten Techniken der Herstellung von textilen Flächengebilden, bei dem mindestens zwei Fadensysteme, die Kette (Kettfaden) und der Schuss (Schussfaden), rechtwinklig verkreuzt werden. Die vorgespannten Kettfäden bilden den Träger, in den nacheinander die Schussfäden von einer Webkante zur anderen durch die gesamte Webbreite eingezogen werden. Das Erzeugnis wird in der Fachsprache als Gewebe bezeichnet, ein Begriff, der sowohl Tuche (umgangssprachlich: „Stoff“) als auch andere Produkte umfasst, wie beispielsweise Gurte.

Nadelwebmaschinen

Die Nadelwebmaschinen von INOBELT sind zur Herstellung von bis maximal 360 mm breiten Gurten und Bändern ausgelegt. Unsere Webstühle sind von 2 und bis zu 6 Gängen aufgebaut. Die Kettfäden werden entweder vom gezettelten Kettbaum oder vom Spulengatter den einzelnen Gängen zugeführt. Der Schusseintrag erfolgt von einer Seite des Webfaches mit Hilfe einer Lochnadel. Die Wirknadel bildet Maschen, die sie mit einem zusätzlichen Häkelfaden verbindet und somit die Gewebekanten fixiert. Bei Websystem 5 wird mit einem zusätzlichen Hilfsfaden das Aufziehen des Gurtes verhindert.

Das Flechten

Geflechte sind Flächengebilde aus mindestens einem Fadensystem. Anderes als bei einem Gewebe werden hier die Fäden in einem 40-75° Winkel in schräger Richtung zu der Warenkante miteinander verkreuzt. Es wird zwischen Flach- und Rundgeflechten unterschieden.