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Seile und Schnüre | Blog

Seile und Schnüre

Geschichte von Seilen

„Eines der wichtigsten technischen Hilfsmittel der Menschheit war und ist das Seil“. Es wurde schon sehr früh als wichtiges Arbeitsmittel eingesetzt. Das älteste Seil, welches gefunden wurde, stammt aus einer Zeit um ca. 1300 Jahre vor Christus. Es handelt sich dabei um ein gedrehtes Seil, welches in Ägypten bei Ausgrabungen entdeckt wurde und vermutlich für den Pyramidenbau verwendet worden ist. Bereits im Mittelalter gab es zahlreiche Anwendungsgebiete, in denen das Seil eine wichtige Rolle spielte z. B. in der Landwirtschaft, in der Schifffahrt, im Bergbau, bei der Herstellung von Netzen zum Tierfang, in der Kriegsführung (Katapulte) und bei Hinrichtungen.

Für die Herstellung der Seile für die oben aufgeführten Anwendungsbereiche wurden verschiedene Rohstoffe verwendet, wie z. B. Rosshaar, Flachs, Schweinsborsten und Hanf. Dabei wurde für zugfestere Seile in der Regel Hanf verarbeitet. Um Seile vor äußeren Einflüssen zu schützen (Nässe, Aufscheuern) wurden sie mittels Teer oder Weizenstärke veredelt.

Handwerk der Seiler

Das Handwerk der Seiler wurde durch die Industrialisierung sehr stark beeinflusst. Seile werden heutzutage zum größten Teil maschinell, aus synthetischen Rohstoffen und aus Draht/Stahl hergestellt. Man unterscheidet zwischen gedrehten und geflochtenen Seilen, welche höchsten Anforderungen entsprechen müssen. Für die verschiedenen Anwendungsbereiche gibt es zahlreiche Normen und Richtlinien die zu beachten sind.

Die meisten Menschen kennen Seile, viele werden diese auch schon in unterschiedlichsten Bereichen genutzt haben, doch nur die wenigsten wissen, welcher Aufwand hinter der Erstellung von einem Seil steckt. Man muss sagen, dass ein Seil immer ein rein technisches Produkt ist, bei dem die Anwendung die Anforderungen an das Seil festlegt. Zahlreiche Anwendungsbereiche für Seile gibt es und dementsprechend auch viele unterschiedliche Rohstoffe, die für die Herstellung genutzt werden. Der Rohstoff legt die Haupteigenschaften für das spätere Produkt fest. Auch die Machart von Seilen ist für den späteren Anwendungsbereich ausschlaggebend, man kann nicht jedes Seil bei jeder Anwendung einsetzen.

Herstellung von Seilen

Bis aus einem Garn ein Seil entsteht, sind meist viele Arbeitsschritte notwendig, die über Jahre hinweg aufgebaut und weiterentwickelt wurden. Firmeninternes Know-How ist dabei ausschlaggebend. Die einzelnen Produktionsschritte sind auf einander abgestimmt und die Mitarbeiter perfekt geschult.

Der Rohstoff wird auf Spulen angeliefert, durchläuft die Wareneingangskontrolle und wird danach weiterverarbeitet. Dabei wiegen die Spulen zwischen 5 – 15 kg, die es in das Gatter hinein zu heben gilt. Das Rohgarn kann gefacht oder gezwirnt werden. So werden dabei 2 – beliebig viele Fäden miteinander verarbeitet. Das entstandene Produkt wird nun auf passende Materialträger umgespult und läuft in den nächsten Prozessschritt ein.

Nachdem man die gewünschte Fadenfeinheit bzw. Fadenstärke erreicht hat, wird die entstandene Halbfertigware zu dem eigentlichen Prozess, der Seilherstellung gebracht. Bei der Seilherstellung wird durch Fadenverkreuzen (Tanz um den Maibaum) oder durch sog. „Seil schlagen“ (Litzen miteinander verdrehen) das Seil hergestellt. In dem Seil eine sog. Seele eingearbeitet werden. Zahlreiche Konstruktionsmöglichkeiten gibt es, die sich wie oben schon beschrieben aus dem Anwendungsbereich ergeben.

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